Leserbrief zu skandalöser Kinderarbeit im Kongo nicht veröffentlicht

Leserbrief zu skandalöser Kinderarbeit im Kongo nicht veröffentlicht

Ulrike und Werner Schramm
Beethovenstr. 8
D-91315 Höchstadt/Aisch
T 015122563883
Email: Werner51@t-online.de
Nürnberger Nachrichten
Alexander Jungkunz, Michael Husarek,
Verlag Nürnberger Presse Druckhaus Nürnberg GmbH & Co. KG,
Marienstraße 9 – 11
90402 Nürnberg
Höchstadt, den 02.03.2020
OFFENER BRIEF
alexander.jungkunz@pressenetz.de
michael.husarek@pressenetz.de
Sehr geehrter Herr Jungkunz,
sehr geehrter Herr Husarek,
da in der Redaktion der Erlanger Nachrichten offensichtlich kein Nachdenken über unseren
Einspruch zur Nichtveröffentlichung unseres Leserbriefes stattgefunden zu haben scheint, wenden
wir uns nun vertrauensvoll an Sie. Wir schicken gerne auch an Sie die verwendeten Belegstellen
speziell zu dem durch die deutsche Politik mit angerichteten Elend an Kindern in den Minen des
Kongo .Wenn Sie es dann immer noch fertigbringen all die genannten Vorgänge zu ignorieren, so
werten wir auch dies als eine Stellungnahme. Gleiches gilt für die problematische Rolle der Herrn
Steinmeier in der Kiewer Botschaft anläßlich des Putsches und des Massakers in Odessa in der
Ukraine 2014.
Als wir seinerzeit an der Eröffnung des Instituts für Medienverantwortung in Erlangen in
Anwesenheit von Herrn Lohwasser teilnehmen konnten, schöpften wir Hoffnung auf eine die
Meinungsfreiheit und –vielfalt unterstützende Pressearbeit, speziell auch zum Erhalt unseres
Filmtheaters, In alle den Jahren fanden wir diese vor allem auch in der Redaktion Herzogenaurach
unter der Leitung von Herrn Rainer Groh. Nun hat ein Wechsel stattgefunden und von uns
ansonsten gewohnte, immer wieder thematisch einbringen zu könnende Diskussionsbeiträge wurden
diesmal abgelehnt. Wir haben unten Erläuterungen zu unseren Standpunkten angefügt. Nunmehr
bitten wie Sie, die neuen „Leitplanken“ der erlaubten Meinungsäußerungen darzulegen, damit wir
Bürger eine entsprechende Orientierung in Political Correctness erhalten, um damit dann anderen
weiterhelfen zu können. Vielen Dank im Voraus für Ihre Bemühungen.
Mit freundlichen Grüßen
Ulrike und Werner Schramm, Höchstadt
An die Rekationen
der Erlanger Nachrichten und der Nordbayerischen Nachrichten
über Herrn Groh Reaktion Herzogenaurach
Nachfrage an die Redaktion der Erlanger Nachrichten zur Verweigerung der
Veröffentlichung unseres Leserbriefs
Die Nichtveröffentlichung unseres Leserbriefes beschäftigt uns sehr. In den Nordbayerischen
Nachrichten vom 28.03.2019 war ein Interview mit Jean Ziegler abgedruckt, der lange Jahre als
Sonderbotschafter für das Recht auf Nahrung (was in Ihrer Darstellung fehlt), gewirkt hat. Im
Interview spricht er von den Opfern „des täglichen Massenmordes“ an Kindern. Die einleitende
Frage, die Ziegler u.a. umgetrieben hatte, kam von seinen Enkelkindern: Warum müssen Kinder an
Hunger sterben? Er beantwortet diese Frage bereits n seinen früheren Büchern wie „Wir lassen sie
verhungern: Die Massenvernichtung in der Dritten Welt“. Seine These lautet ganz einfach und
realistisch:: „Hunger könnte morgen aus der Welt geschafft sein“. Mit unserer Gier nach Rohstoffen
verschärfen wir, der sog. „humanitäre“ Westen, wie bei der Frage zu den Kindersoldaten das Elend
von Kindern vorsätzlich. „Dass die Mächtigen und die Politiker nichts gegen diese Ungerechtigkeit
[bei der Verteilung von Vermögenswerten] und gegen die Zerstörung der Natur tun, treibt nun
endlich Kinder und Jugendliche auf die Straße“. Die Arbeit der verelendeten Kinder in den Minen
des Kongo für “unsere“ Elektromobilität kann mit Fug und Recht als Sklavenarbeit bezeichnet
werden, im Netz kursiert bereits die Schlagzeile von den „grünen Mördern“. Wollen wir das allen
Ernstes? Warum soll das in der Bevölkerung nicht diskutiert werden?
In einem Interview (KenFM am Telefon: Willy Wimmer – From Moskau With Love!
https://www.youtube.com/watch?v=s9eGTzn3ccY) bringt es dieser auf den Punkt, worum es für
uns Bürger wirklich geht: „Der Westen steht für Mord und Totschlag und Chaos in der ganzen
Gegend zwischen Kabul und Mali – alles von uns plattgemacht. … Das ist der Punkt, auf den es
ankommt. … Und wofür steht die Russische Förderation? Für’s Völkerrecht, für die Familienwerte
und für die Stärkung des Glaubens. … Die seit dem Putsch in der Ukraine festzustellende Nazi-
Entwicklung in Europa. Die NATO ist ja in der Ukraine hingegangen und hat auf einmal den guten
Nazi entdeckt, der sich an der russischen Grenze breitmachen konnte.“
Willy Wimmer war ehemaliger Staatsekretät im Verteidignunsgministerium und
Übungsverteidigungsmister bei der Nato-Übung Wintex/Cimex 1989 und hat uns davor bewahrt
Atombombenenabwürfe auf Potsdamm und Dresden (!) zu üben. Zudem war er langjähriger
Vizepräsident der OSZE und auch bei der Wiedervereinigung engagiert (s. „Die Akte Moskau“).
Derzeit wrd in verschiedenen Presseerzeugnissen für einen möglichen Krieg getrommelt (so in Die
ZEIT „Manchmal muss man Krieg führen“ ZEIT ONLINE“ 20. Dezember 2019. Defender 2020 ist
ein großer Aufmarsch zur „Dislozierung“ von Menschen und Material und der Erprobung eines
sog. „Schlachtfeldnetzwerks“ (vgl. Testmobilmachung gen Osten – Teil 1-3 german-foreignpolicy.
com Informationen zur Deutschen Außenpolitik – 19. Dezember 2019). Uns besorgt das
Szenario, zumal von der Politik entsprechende Töne angeschlagen werden, aber auch wir Bürger
von dort eingelullt werden. Frau Merkel sprach in Davos bereits über „Transformationen von
gigantischem historischem Ausmaß“… Im Grunde müsse die gesamte Art des Wirtschaftens und
des Lebens, wie wir es uns im Industriezeitalter angewöhnt haben, in den nächsten 30 Jahren
verlassen werden.”1
Zu den ganzen Zwangsszenarien paßt u.E. die Rede von Manfred Weber, wie sie in den
Nordbayerischen Nachrichten berichtet wurde. Daß er Rußland gegenüber uns von dort abgekoppelt
sehen möchte, ist aus seinen Wahlkampfforderungen etwa zu North Stream 2 und den
Rußlandsanktionen bekannt. Das Schüren von Feindschaft gegen Rußland hat eine lange Tradition.
Die rechtswidrigen Sanktionen auf Befehl der US-Politik haben unsererWirtschaft schwer
geschadet – aber was soll’s. Zehntausende von Arbeitplätzen trotz Protesten auch von Unternehmen
einfach vernichtet! So ist etwa der Markt für die Maschinen der Milchindustrie weggbrochen – jetzt
liefern eben andere. Krieg und nochmals Krieg aus geostrategischen Interessen der USA heraus. Für
den Frieden kann man, wie wir erleben mußten, sein, so lange man nicht dem Krieg im Wege steht.
Nachvollziehbar erscheint für uns die Nichtveröffentlichung deshalb, weil bei realistischer
Betrachtung der Abläufe rund um den auch von Deutschland unterstützten Putsch 2014 in der
Ukraine und vor allem der Rolle von F-W Steinmeier, Guido Westerwelle und anderen dabei, die
Behauptung einer Annexion (gewaltsame Übernahme) der Krim dann nicht mehr haltbar ist (s.
beigegefügte Artikel). Es kam in Folge des Verbots der russischen Sprache, was später aufgehoben
wurde, aber vor allem seit dem Massaker von Odessa, bei dem viele Russen verbrannt, vergast und
erschlagen wurden, verständlicherweise zu einer Gegenreaktion. Nachdem klar war, daß man nicht
unter einer Naziregierung leben wollte, kam es nach einem Referendum zur Segregation der Krim.
Nun ist auch Krimtartarisch offiziell 3. Amtsprache (vgl. auch Artikel dazu von Willy Wimmer
unnd anderen).
Wir hoffen, daß Sie die Nichtveröffentlichung des Leserbriefes nochmals überdenken und schauen
Ihrer Stellungnahme mit Interesse entgegen. Dieser Brief kann gerne als „Offener Brief“
Verwendung finden.
„75 Jahre Frieden“ Aus der Propagandaschatulle eines Europaparlamentariers
1 Vgl. Vera Lengsfeld, Wollt ihr die totale Transformation? https://vera-lengsfeld.de/2020/01/25/wollt-ihr-die-totaletransformation/
Vor geraumer Zeit hatte eine größere Partei einen Gastredner. Dieser „erinnerte [u.a.] an 75 Jahre
Frieden in Europa“ sowie auch an „zehn zurückliegende Jahre wirtschaftlicher Prosperität im
Lande“. Europa, so der Redner ferner, sei „aufgerufen, seine erkämpften humanitäten Werte
durchzusetzen“.
Zu dem Zeitungsartikel „Für ‚Green Deal‘ und gegen rechts“, NN 03.02.2020, verfaßten wir einen
Leserbrief:
Den Geschichtsvergessenen und Realitätsverweigerern ins Gedächnis geschrieben: 1999 wurde der
us-amerikanisch geführte Kosovokrieg mit Hilfe einer deutschen, willfähringen rot-grünen
Regierung geführt. Es war ein brutaler, völkerrechtswidriger Angriffskrieg und hat den Krieg nach
Europa zurückgebracht. Der wdr-Beitrag „Es begann mit einer Lüge“ sollte dazu verpflichtender
Schulgegenstand werden. Analysiert wird akribisch, mit welchen perfiden Propadandatechniken
und Kriegslügen deutsche Politiker mit medialer Asssistenz erneut ein Land teilweise buchstäblich
in die Steinzeit zurückbomben ließen. In einer Demokratie sind die Bürger selbstverständlich mit
verantwortlich, auch wenn es gelungen war, die verpflichtende Nachkriegsforderung „Nie wieder
Krieg von deutschem Boden aus“ beiseitezuschieben. Die verseuchenden Auswirkungen der
eingesetzten Uranwaffen belasten neben der Umwelt auch wie in Kroatien, im Irak und in
Afghanistan bis heute die Lebensgrundlagen der Menschen; auch wenn Mitbürger lieber die Augen
vor Ökozid und den hochschnellenden Krebsraten verschließen möchten und unsere Hinweise dazu
versucht haben zu unterbinden. Warum kein Mitgefühl mit den geschunden Menschen?
Unsere aktuelle Doku „Das Drama von Höchstadt – Meinungsfreiheit am Ende?“ zeigt auch die
dramatische Situation durch den Bombenterror der NATO und dessen Ergebnisse. Ist es nicht
schändlich, wenn Politiker nun versucht sein könnten, uns die reale Vernichtung der
Lebensgrundlagen in den genannten Ländern als „humanitäre Werte“ zu verkaufen? Und muß
„wirtschaftliche Prosperität“ nicht eher heißen, daß wir wie etwa im Kongo weiterhin wie die
Herrenmenschen selbstverständlich die Rohstoffe von elenden (Kinder)Gestalten ausbeuten lassen?
Seltene Erden, wie Kobalt, werden für „unsere“ Elektromobilität von 4 bis 12 jährigen Kindern wie
einst unter unmenschlichen Bedingungen geschürft. Schaffen die Kinder nicht genug, drohen ihnen
wie damals bei der Kautschukgewinnung drastische Bestrafungen. Die Bevölkerung wurde durch
das belgische Königshaus, das daher eine Säule seines Reichtums hat, nach diversen Quellen um
etwa 40% dezimiert. Uns erinnert das Vorgehen heute wieder an Vernichtung durch Arbeit, wir
scheinen es zu akzeptieren?
Wir haben Verständnis für Politiker, wie schwierig es sein könnte, aus möglichen vorgegebenen
parteipolitischen US-Denkschablonen der Beteiligung an illegalen Kriegen einen Ausgang zu
finden. Zumal interessierte Kreise mit massenmedial vermittelter Kriegspropaganda nicht nur
Politiker weiterhin mit den – vor allem anti-russischen – Feindbildern eines die Realität
verzerrenden US-Weltbildes zu beträufeln scheinen. Bei unseren Rußlandreisen haben wir nur
Gutes erfahren, trotz der gemeinsam durchlittenen Vergangenheit, was ebenfalls in unserer Doku
gezeigt wird. Mit 29 Mio. Toten wurde ein hoher Preis bezahlt, um dem Nationalsozalismus das
Rückgrat zu brechen. Auschwitz wurde übrigens von der Roten Armee befreit, nicht von
Amerikanern, wie DER SPIEGEL kurzzeitig meldete.
Wir verstehen zudem sehr gut, daß sich, spätestens seit dem Massaker 2014 an vielen Russen in
Odessa, die Bevölkerung der Krim – auch zum Segen der Krimtartaren – von der Ukraine
verabschiedet hat, nachdem dort – auch mit deutscher Unterstützung – ein Regime mit „guten
Nazis“, wie Willy Wimmer es nannte, installiert worden war. Was ist bei uns eigentlich noch links,
was ist rechts?
© Ulrike und Werner Schramm, Höchstadt 2/2020
Ergänzung 1
Nachvollziehbar erscheint für uns die Nichtveröffentlichung deshalb, weil bei realistischer
Betrachtung der Abläufe rund um den auch von Deutchland unterstützten Putsch 2014 in der
Ukraine und vor allem der Rolle von F-W Steinmeier dabei, die Behauptung einer Annexion
(gewaltsame Übernahme) der Krim dann nicht mehr haltbar ist (s. beigegefügte Artikel).
Mitglieder der Nazi-Regierung wie Jazenjuk („Russen sind Untermenschen“) wurden in Berlin
empfangen und mit Millionen Euro alimentiert. Teil der neuen Putsch-Regierung in Kiew war die
Partei Swoboda, die Schwesterorganisation der NPD. Deren Vorsitzender Oleh Tjahnybog rief laut
Gregor Gysi die Ukrainer auf: „Schnappt Euch die Gewehre, bekämpft die Russensäue, die
Deutschen, die Judenschweine und andere Unarten!“ Gysi: „Und mit solch einer Regierung arbeiten
Sie zusammen, Frau Merkel?“ Er zitierte damit die Sprache des Faschismus, und diese Partei ist
Koalitionspartner der Putschregierung in Kiew, die die NATO anerkannt hat – eine Schande! Oder
nehmen wir Julia Timoschenko, die damalige Präsidentschaftskandidatin. Sie sagte offensichtlich in
einem Telefongespräch am 18. März: „Ich selber bin bereit ein Maschinengewehr in die Hand zu
nehmen und diesem Drecksack [Putin] in den Kopf zu schießen.(…) Wir sollten Waffen nehmen
und die verdammten [Russen] töten, zusammen mit ihren Anführern.(…) ich werde alle meine
Verbindungen nutzen, um Russland in verbrannte Erde zu verwandeln.“
Es ist auch nachvollziehbar, daß bereits vor längerer Zeit „der Rabbiner einer jüdischen Gemeinde
in Kiew fürchtet[e], dass die rechtsgerichtete Opposition nach dem Umsturz in der Ukraine Jagd auf
die Juden machen könnte. Es habe bereits zahlreiche Drohungen gegeben. Rabbiner Moshe Reuven
Azman hat die Mitglieder der jüdischen Gemeinde von Kiew aufgefordert, die Stadt zu verlassen.“
(Hervorhebungen von uns) Wenn zudem beispielsweiseWilly Wimmer in einem Offenen Brief an
die Staats- und Regierungschefs der EU zur Sitzung vom 6. März 2014 deutlich machte:
„[…] Für die Bundesregierung in Berlin ist es nicht akzeptabel, dass vor dem
Bundesverfassungsgericht in Karlsruhe ein Verbot der NPD durchgesetzt werden soll, während man
gleichzeitig in Kiew mit denen unter einer Decke steckt, die engste Kontakte zur NPD pflegen.“ so
wirft das Fragen auf. Oder sollten das allen Ernstes die neuen „Freunde“ der Politik sein? Wir
Bürger wollen das alles nicht.
Ergänzung 2
Zur weiteren Kenntnisnahme: Sage niemand, er habe es nicht gewußt oder wissen können. Sind wir
wieder einmal die neue Herrenrasse, die vor neokolonialen Methoden der Ausbeutung von
Kinderarbeit zwecks Gewinnung „unseres“ Kobalts nicht zurückschreckt und auch nicht vor
rechtsextremen Kreisen wie in der Ukraine?
Unsere neuen „Freunde“? Siehe auch unseren Offenen Brief an Posselt CSU
https://youtu.be/Uv7-r2K9G6U
Zehntausende Ukrainer ehren umstrittenen Nationalisten Stepan Bandera, einen Nazi-Kollaborateur.
„…In der Ukraine haben Zehntausende des umstrittenen Nationalistenführers Stepan Bandera
gedacht. In der Hauptstadt Kiev begingen etwa 15.000 Nationalisten den 105. Geburtstag Banderas,
der ihnen als Kämpfer für die Unabhängigkeit der Ukraine von der Sowjetunion gilt. Viele andere
Ukrainer werfen Bandera seine Kooperation mit den Nazis vor. Die Demonstrationen wurden von
der rechtextremen Svoboda-Partei organisiert. „Seit 2006 marschiert Svoboda an jedem 1. Januar,
um an Bandera zu erinnern und seine Ideen zu verbreiten“, sagt ein Teilnehmer des Umzugs in
Kiev. „Es geht ganz einfach um Unabhängigkeit und ein Vaterland, das den Ukrainern gehört.”
“Nationalismus hat nichts mit Nationalsozialismus oder gar Faschismus zu tun”, findet ein anderer
Demonstrant.“ Es waren die Kommunisten und der sowjetische Geheimdienst, die immer diese

Gruselgeschichten über die Umzüge verbreitet haben. …”

https://deutsch.rt.com/meinung/98289-steinmeiers-putsch-ukraine-maidan/
Sechster Jahrestag der Maidan-Proteste: Steinmeiers Putsch
22.02.2020 • 12:59 Uhr
… Neben den eindeutigen Bildern stieß ich auf Dokumente über bundesdeutsche Unterstützung für
die damalige ukrainische Opposition; die Konrad-Adenauer-Stiftung beispielsweise förderte die
(eindeutig faschistische) Partei Swoboda, eben jene, die den Fackelzug für Bandera veranstaltete,
über den Euronews berichtet hatte. Und es war weder mühsam, die Verherrlichung der SS durch
Swoboda zu entdecken, noch, den Aufruf zu finden, in dem diese Partei ihre Mitglieder aufforderte,
zum Maidan mit Waffen zu kommen.
Steinmeier muss das alles gewusst haben. Als Außenminister stand ihm ja nicht nur das Internet zur
Verfügung, auch die Erkenntnisse deutscher Nachrichtendienste. Die sind, gerade was Bandera und
seine Anhänger betrifft, durchaus profund; schließlich hatte der BND über Jahrzehnte enge
Verbindungen zu diesen Organisationen. Er wird sicher auch die wirklichen Bilder vom Maidan
gesehen haben, von Demonstranten, die Armbinden mit Wolfsangeln tragen und die Polizei, die das
Parlamentsgebäude bewacht, mit ganz besonderen Molotow-Cocktails bewerfen, aus aufgelöstem
Styropor, verheerend wie Napalm. Und dennoch öffnete er dem Faschisten Tjagnibok von Swoboda
die Tür zu den Verhandlungen und ließ sich hinterher mit ihm ablichten.
Bei den Verhandlungen wurden unter anderem vorgezogene Neuwahlen vereinbart, die, so war
damals zu vermuten, eine Mehrheit für die Unterzeichnung des Assoziierungsabkommens ergeben
hätten. Der andere Partner dieses Abkommens, die EU, und die drei garantierenden Außenminister
hätten es in der Hand gehabt, die Einhaltung dieser Vereinbarung zu erzwingen; sie hätten sich nur
weigern müssen, die Truppe, die sich nach Erstürmung des Parlaments zur Regierung ernannte,
anzuerkennen. Dass Steinmeier keinen Ton mehr hören ließ und sein Verhandlungsergebnis
schnellstens verdrängte, deutet an, dass die gewaltsame Machtübernahme kein versehentliches
Nebenprodukt, sondern das gewünschte Ergebnis des ganzen Manövers war, und der einzige Punkt,
zu dem das diplomatische Theater dienen sollte, der Abzug der Polizei von Parlament und
Präsidentensitz war.
F.-W. Steinmeier, Pressefoto in der Kierer Botschaft 2014 mit den Faschisten von Swoboda,
Jazenjuk, Klitschko
https://geopolitiker.files.wordpress.com/2014/05/382bf-140222steinmeierklitschkotjagnibokcopy.
jpg
https://youtu.be/5VRli1Ybah4 RT Deutsch
„Die Bilder fanatisierter Schulkinder, die begeistert hüpfend Mordparolen rufen, schafften es leider
nie in die Tagesschau. Es war dieses zweite Video, das mir wirklich kalte Schauer über den Rücken
jagte.“

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