Bill Gates und Z. Brzezinski – Propagandisten der Macht

Bill Gates und Z. Brzezinski – Propagandisten der Macht

Wer zahlt eigentlich für die langfristigen Folgen der behauptetermaßen “harmlosen” Fälle, in denen Kinder und Jugendliche durch permissiv-begleiteten Medienkonsum in ihrer Entwicklung und Leistungsfähigkeit eingeschränkt sind, ihr Leben und das ihrer Opfer durch nachgeahmte Brutalität und Perversion verpfuschen? Mehr noch: Statt einen gesellschaftlichen Konsens zur Ächtung des Krieges zu stärken, wird dies auf vielerlei Wegen verhindert, sei es aus Profitsucht, ideologischen Prinzipien, Machtgier oder einer Mischung aus alledem. Man könnte meinen, daß eine ganze Gesellschaft auf die “sauberen ” High-Tech-Kriege und die Schlachtfelder der Zukunft eingestimmt werden soll. Studiert man das Buch des ehemaligen Präsidentenberaters Brzezinski, so stehen Beherrschung des Einzelnen und der Welt durch die USA im Zentrum politischer Zielsetzungen, wenn er ausführt, daß die USA einen massiven, “aber nicht greifbare Einfluß, (…) durch die Beherrschung der weltweiten Kommunikationssysteme, der Unterhaltungsindustrie und der Massenkultur sowie durch die durchaus spürbare Schlagkraft seiner technologischen Überlegenheit und seiner weltweiten Militärpräsenz ausüben (…). Die kulturelle Komponente der Weltmacht USA ist bisweilen unterschätzt worden; doch was immer man von ihren ästhetischen Qualitäten halten mag, Amerikas Massenkultur besitzt, besonders für die Jugendlichen in aller Welt, eine geradezu magische Kraft. (…) Die Sprache des Internets ist Englisch, und ein überwältigender Teil des Computerschnickschnacks stammt ebenfalls aus den USA und bestimmt somit die Inhalte der globalen Kommunikation nicht unwesentlich.”[1]

Wenn man nun noch das im Schröder-Blair-Papier enthaltene Gesellschaftmodell mit dem von Brzezinski favorisierten übereinanderlegt, wird deutlich, was ein Leben als “tributpflichtiger” “Vasall” Amerikas bedeutet: Es “vertreten immer mehr Europäer die Meinung, man müsse sich das stärker wettbewerbsorientierte und auch rücksichtslose amerikanische Wirtschaftsmodell zum Vorbild nehmen, wenn Europa nicht weiter zurückfallen solle.”[2] Braucht man dazu also eine rücksichtslose, herrisch auftretende Jugend, die, mittels amerikanischer Massenkultur abgefüttert, einen neuen Sozialdarwinismus durchpeitschen hilft? Man denke an TV-Machwerke wie “Rentner, wollt ihr ewig leben?”, aber auch an Gerhard Schröders diffamierenden Ausspruch von den Lehrern als “faulen Säcken”!

American Way of Life – Kriegspropaganda durch Multimedia total?

Die Abfütterung des Publikums mit “Tittytainment” ist eine schon seit lange bekannte Strategie in der Unterhaltungsindustrie, die nie unpolitisch war; allerdings fand der Sündenfall Hollywoods, ein Wertebruch mit tradierten Vorstellungen von Familie und Gewalttabu erst in den späten 60er Jahren statt. So war politisch gesehen beispielsweise Rambo einer der Filme zum amerikanischen Vietnam-Trauma, dessen Bedeutung  ein Amerikaner deutlich beschreibt: “Endlich zahlen wir den Kriegsveteranen unsere Schuld zurück. Wir hätten sie damals besser empfangen sollen. Der Film räumt ein für alle Mal mit den Frustrationen unserer Vergangenheit auf.”[3]

Die neue Angriffsstrategie der NATO wird nicht minder deutlich medial unterstützt. Kein geringerer als der Ehemann von Barbara Streisand fungiert als Produzent und Hauptdarsteller der Kriegs-Propagandaserie “Pensacola – Flügel aus Stahl”. Aus der Film-Werbung eines deutschen Privatsenders Kabel 1: “Nach Pensacola, Florida, kommen nur die besten Piloten der freien Welt. Dort werden sie zu einer Elite-Kampf-Einheit ausgebildet. Die Männer und Frauen der Squadron sind der Idee einer freien und gerechten Welt verpflichtet. Im Einsatz gegen Drogenkartelle und international operierende Terroristen ist Mut und Entschlossenheit vonnöten. Mit jeder neuen Mission wachsen Selbstdisziplin und Teamgeist.” Der National Security Strategy Report vom 30. Oktober 1998 verkündet die eigentliche Zielvorgabe amerikanischer Außenpolitik in schonungsloser Offenheit: “Kern der amerikanischen Strategie ist es, unsre Sicherheit zu erhöhen, unseren Wohlstand zu mehren und Demokratie und Frieden überall in der Welt zu fördern. Wesentlich zur Erreichung dieser Ziele ist amerikanisches Engagement und die Vorherrschaft in der Weltpolitik. Und für die Ausübung dieser Vorherrschaft setzen die USA in der nördlichen Hemisphäre auf die NATO, ihre ‘Schlacht- und Schießgesellschaft’.”[4]

Nun wird deutlich, warum gesamt gesehen Multimedia “wichtiger als alles (wird), was wir bisher gemacht haben”, so Bill Gates. Denn noch sind Fernsehen und Computer in der Regel von einander getrennte Geräte, was sich schnell ändern soll. Neben Filmen werden dann über Hochleistungsnetze vor allem Multiplayer-Spiele, aber auch Online-Spiel-Server in der Branche für massives Wachstum sorgen. “Laut einer Analyse von Datamonitor für den Gamechannel (ein Jointventure von Bertelsmann mit Viag Intercom), spielten 1999 weltweit etwa 8,4 Millionen PC-Spieler online; knapp zwei Drittel davon kamen aus den USA. Im Jahre 2004 sollen über 28 Millionen PC-Spieler weltweit am Draht hängen.”[5]. Eines der Hauptprobleme, so die Propagandagarde in den Computerzeitungen, seien die gegenwärtig noch langsamen Verbindungen: “Bei langsamen Verbindungen ruckelt das Spiel und man dient den anderen Mitspielern nur noch als Kanonenfutter.” Überhaupt biete beispielsweise die Multiplayer-Variante des Action-Spieles “Half-Life (…) nur simples Deathmatch”, was heißt, “jeder kämpft gegen jeden. Wird ein Spieler erschossen, rematerialisiert er sich ohne Waffen an einem anderen Punkt im gleichen Level.”[6]

Im wirklichen Leben liest sich der Zusammenhang von Kampftraining und Weltherrschaft dann so: “Die Fortdauer der amerikanischen Vorherrschaft ist sowohl für das Wohlergehen und die Sicherheit der Amerikaner als auch für die Zukunft von Freiheit, Demokratie, freier Marktwirtschaft und internationaler Ordnung in der Welt von zentraler Bedeutung.”[7]

Das Global Village – Leben im homogenen Dorf des “weltumspannenden Reichtumsarchipels”

Die “Zitadellen der globalen Ökonomie” – hochtechnisierte Stadtmaschinen – sollen in Zukunft den Erdball dominieren, so die Visionäre des Marktes total. Neben den isolierten Inseln entwickeln sich zunehmend Megastädte mit Megaslums. Bill Gates forciert den Teil der Gesellschaften, die sich der modernen Informationstechnologie mit Haut und Haaren ausliefern. Die Steigerung der Geschwindigkeit von Arbeitsabläufen bedeutet gleichzeitig eine Steigerung der Geschwindigkeit im Geschäftsleben: “Das wird sich auch auf die Arbeit auswirken. Hersteller oder Einzelhändler, die binnen weniger Stunden und nicht erst nach Wochen auf Veränderungen reagieren, sind im Grunde nicht länger produzierende Unternehmen, sondern Dienstleister, die ein Produkt anbieten.”[8] Der digitale Informationsfluß soll zu einem wesentlichen Bestandteil des Unternehmens werden. Im Bereich Wissensmanagement lautet der Appell: “Verwenden Sie digitale Methoden, um virtuelle Teams aus verschiedenen Abteilungen zu bilden, die ihr Wissen teilen und zusammen gemeinsame Ideen in Echtzeit weltweit verwirklichen.”[9] Ähnlich dem biologischen Nervensystem benötigen Unternehmen, so Gates, ein “vergleichbares Nervensystem – die Fähigkeit reibungslos und effizient zu funktionieren, schnell auf Krisensituationen und günstige Gelegenheiten zu reagieren, umgehend wertvolle Informationen an die Mitarbeiter im Betrieb zu leiten, die sie benötigen, und das Vermögen, schnelle Entscheidungen zu treffen und auf die Bedürfnisse der Kunden zu antworten.”[10]

Der Bürger soll sein Leben genau in dieses Nervensystem einbinden. Was der eben beschriebene Web Workstyle in der Arbeitswelt, so soll der Web Lifestyle die Grundlage dazu liefern, überall “digitale Lösungen zu schaffen”: “In Zukunft werden wir auch durch eine große Anzahl ständig miteinander in Kontakt stehender tragbarer Endgeräte drahtlos mit anderen Systemen und anderen Menschen verbunden sein.”[11]

Veränderungen durch die Technologie, wie sie Gates für unausweichlich hält, bedeuten in Wirklichkeit jedoch erhebliche “menschliche Kosten”, einen deutlichen Verlust an Freiheit sowohl in politischer, wie auch in wirtschaftlicher Hinsicht. Tatsächlich lassen sich in den westlichen Industrienationen in unterschiedlichem Tempo die Ausgrenzungsbewegungen wirtschaftlich schwacher Gruppen der Gesellschaft immer deutlicher beobachten. Das “populäre Ressentiment vom Sozialschmarotzer” wird in die These umgesetzt, “die Vorsorge für Alter, Krankheit und Jobverlust müsse wieder dem einzelnen überlassen werden.”[12] Die “globale High-Tech-Ökonomie” zerstört fortwährend die soziale Stabilität, weil ein internationales, selbstregulierendes Marktsystem eine gefährliche Utopie ist, die real auf der totalen Entgrenzung jeder nationalstaatlichen Politik basiert. Die unter anderen von Gates forcierte Zwangsvernetzung, der gläserne Mensch, ist dabei mehr als nur ein Alptraum, es ist der Zwang zur Entwurzelung des Menschen aus allen Bindungen, weil der Markt eine permanente Verfügbarkeit erfordert. wer nicht mehr mithalten kann, weil er alt oder krank ist, fällt heraus; jung und alt werden dabei einem erbarmungslosen Verdrängungswettbewerb ausgesetzt.

Gates sagt es deutlich: “Gemeinsame Interessen verbinden Menschen in der ganzen Welt, und die Regierung hat die Möglichkeit, die Wähler in einer zuvor nie gekannten Weise zur Mitarbeit zu bewegen. Durch die für die Menschen geschaffenen neuen Möglichkeiten, einzukaufen, Nachrichten zu erhalten, sich zu treffen, miteinander zu reden, wird das Internet zum zentralen Marktplatz für das globale Dorf von morgen.”[13]

Microsoft-Chef Bill Gates hat ein umfassendes Konzept entwickelt, wie sich dieser Markt entwickeln sollte. Der Bürger ist beim Staat dabei ein Kunde, wie bei anderen Firmen auch und die “öffentliche Verwaltung wird durch die Bereitstellung wichtiger Dienstleistungen, die über Internet erhältlich sind, einen entscheidenden Impuls dazu liefern, daß sich die Bürger dem Web Lifestyle zuwenden”. Belohnt werden sollen zudem alle Länder, deren Regierung “Verfahren einsetzt, die internet-freundlich sind, und in eine High-Tech-Kultur investiert”, damit, bei der regionalen Ausschreibung von Industrieansiedlungen einzelner Firmen wie etwa einer Intel-Prozessorfabrik bevorzugt zu werden. “Der Aufbau einer Informationswirtschaft wird alle Unternehmen eines Landes konkurrenzfähiger machen. Je mehr Länder sich engagieren, desto schneller wird der Welthandel digital abgewickelt werden.”[14] Die totale Vernetzung soll im Geschäftsleben eine grundlegende Umorientierung bringen, was von Gates mit einem “Paradigmenwechsel” bezeichnet wird: “Heute sind Aufzeichnungen aller Kundenkontakte in einer elektronischen Datei abgespeichert und jederzeit zugänglich. Informationen über den privaten Bereich, zum Beispiel die Tatsache, daß der Kunde zwei Kinder auf dem College hat, verschaffen dem Anlageberater die Gelegenheit, seinen Anruf persönlich zu gestalten und dabei gleichzeitig alle relevanten Daten mitzuteilen.”[15] Neben dem “Web Lifestyle” propagiert Gates, wie bereits erwähnt den “Web Workstyle”. Ihn macht Gates den Angestellten unter anderem damit schmackhaft, daß sie damit beispielsweise “in der Nähe der besten Fischreviere leben können.”

Arbeit bedeutet nun allerdings einen Kampf jeder gegen jeden, ein unbarmherziges Ausleseprinzip: “Der Wettbewerb um die besten Leute wird in den nächsten Jahren zunehmen.”[16] Die Zauberworte heißen dabei Telearbeit und individuelle Flexibilisierung. “Der Nutzen einer solchen Tätigkeit auf eigene Initiative liegt in der Diversifikation: Sie laufen weniger Gefahr, ohne Arbeit zu sein, wenn Sie auf mehrere Arbeitgeber zurückgreifen können.”[17] Ein weiterer Punkt ist die permanente Verfügbarkeit des Mitarbeiters durch das “Outsorcing”, bei dem Arbeitsplätze ausgelagert werden. Die Beschäftigten sollen dies als “Chance für sich selber betrachten. Denn es bestehen für sie, sofern sie über die nötige Flexibilität verfügen, neue Möglichkeiten in den Betrieben, die von den Outsorcing-Maßnahmen der anderen profitieren. Sie können diesen Gezeitenwechsel sogar nutzen, sich selbständig zu machen.”[18]

Die neue Telekommunikationstechnologie soll die unendliche Welt der “Telepräsenz im Büro schaffen.”[19] Tatsächlich bedeutet eine solche Orientierung am bloßen Profitinteresse, daß die Verelendung großer Teile der Bevölkerung einkalkuliert ist. Die entsprechende Verfahrensweise von Unternehmen in den USA – die gerne als “Jobwunder” angepriesen wird – hatte zur Folge, daß “unzählige Angestellte in den Bereichen wie Lohnbuchhaltung, Wartung von Computern und Gebäudetechnik (…) Kündigungen erhielten. Ihnen wurde mitgeteilt, ihre Arbeit werde in Zukunft von einem Sub-Unternehmen übernommen. Viele fanden sich später als Mitarbeiter solcher Unternehmen wieder, nur mit ungleich niedrigeren Bezügen, ohne Kranken- und Pensionskasse und fast überall mit der Auflage, sich am Arbeitsplatz gewerkschaftlich nicht zu organisieren.”[20]

Bei dem anderen von Gates hervorgehobenen Modell verwandeln sich Angestellte in Selbständige, die jedoch die gleiche Arbeit leisten wie früher. “Doch bezahlt werden sie pro Fall oder Vertrag und eben nur nach Bedarf, das Marktrisiko liegt allein bei ihnen. (…) Parallel zur Just-in-time-Herstellung, der Produktion auf Bestellung und ohne teure Vorratslager, erfanden die Unternehmen auch den Just-in-time-worker, den Angestellten auf Abruf, der in früheren Zeiten schlicht Tagelöhner genannt wurde.”[21] Gates reduziert das menschliche Individuum auf einen “Wissensarbeiter”, der das “Gehirn des Unternehmens”[22] sei.

Im Klartext gesagt wird aller Voraussicht nach der Verkauf von Volksvermögen zugunsten von “Zukunftsfähigkeit” durch Investitionen in den Telekommunikationsmarkt, wie er etwa von der Baden-Württembergischen Landesregierung gepriesen wird, eine Steigerung der Arbeitslosenquote bewirken. “So erledigt beispielsweise eine Firma in Minsk arbeitsintensive Wartungsarbeiten für IBM Deutschland per Satellit.”[23]

Der reduzierte Mensch in Arbeitswelt, Schule, Militär, Gesundheitswesen und Politik

Die totale Verfügbarkeit und Erfassung des Menschen in digitalen Netzen soll nach Gates auch die Schulen erfassen. Standardisierte Abfütterung statt Allgemeinbildung als Grundlage der Demokratiesicherung mit mündigen Staatsbürgern zeigt Gates Geringschätzung fundierter Ausbildung[24]. Studienabbrecher wie Gates scheinen wirtschaftliche Erfolgsstorys anderer Abbrecher wie magisch anzuziehen. “Die Technologie kann auch die Verwaltungskosten in den Schulen reduzieren und für einen Vergleich des Bildungstandards sorgen. (…) In Zukunft werden die Verwaltungsbeamten Software einsetzen, um Trends beim Fehlen der Schüler aufzuspüren, die auf Erziehungsprobleme hindeuten könnten. In gleicher Form kann auch die häufige Anwesenheit von Lehrkräften, die möglicherweise auf Motivationsprobleme zurückzuführen ist , festgestellt werden. (…) Zudem planen sie, weitere Software einzusetzen, um (…) auf professionelle Weise Leistungsbeurteilung zu ermöglichen. In Western Heights benutzen die Lehrer eine Anwendung, die Testaufgaben einscannt, benotet und automatisch den Notendurchschnitt der Kinder festgestellt. Die dadurch eingesparte Zeit kann statt dessen für Unterricht genutzt werden.”[25]

Statt liebevoller persönlicher Betreuung der Schülerarbeiten durch den Lehrer im Klassenverbund werden hier Wissenshäppchen offensichtlich in eine Kosten-Nutzen-Analyse gepreßt. Doch weiter: Personal Computer und Internet sollen in den Unterricht integriert werden, “wobei Laptops als Lernmittel der Schüler fungieren sollen. Schließlich können digitale Methoden die Lernprozesse umgestalten, indem sie es leichter machen, grundlegendes Wissen zu schaffen und zur Verfügung zu stellen, wodurch die Pädagogen Möglichkeiten für einen intensiveren und individuelleren Unterricht erhalten.”[26]

Sie wird in der Praxis zudem noch manipulativ, wenn beispielsweise komplizierte geschichtliche Zusammenhänge auf ein Informationsproblem reduziert werden, wie es Gates konstruiert. Zudem: Wer wählt die Informationen nach welchen Gesichtspunkten aus und warum und wozu sollen Schüler von den tradierten Buch-Quellen weggeführt werden? “Die grundlegenden Informationen über alle wichtigen Themen werden überall im Internet erhältlich sein. (…) In der Zukunft werden sich die Bildungseinrichtungen dadurch unterscheiden, inwieweit sie diese durch die moderne Technologie geschaffenen Möglichkeiten für den täglichen Unterricht nutzen. Anstatt nur das Basiswissen zu vermitteln, wie es heute der Fall ist, bekommen die Lehrer auf diese Weise einen größeren Freiraum, um didaktisch Formen zu entwickeln, die völlig neue Dimensionen eröffnen.”[27]

Neben einer arrogant vorgetragenen Entwertung schulischer Vermittlung von strukturiertem Fachwissen entlarvt Gates selbst, was er unter diesen neuen Dimensionen versteht:

“Wenn Direktvermarkter Michael Dell von ‘Firmenkultur’ spricht, so meint dies den Aufbau eines Internet-Systems. das so “komfortabel war, daß die Kunden einen größeren Nutzen erzielen konnten als über das Telefon. Das war die einzige Möglichkeit, sie von den gewohnten persönlichen Kontakten zu entwöhnen.”[28]

Nimmt man die Gesamtargumentation von Gates zusammen, so fragt man nun nicht mehr, wozu es entpersönlichte und entwurzelte Menschen braucht, deren Freiheit anscheinend nur soweit reichen soll, wie das Netz an dem sie hängen:

“Die Gemeinden sollten die Vernetzung der Schulen als Anfang einer umfassenderen Anstrengung begreifen, um eine miteinander verbundene Lerngemeinschaft aller öffentlichen Organisationen zu schaffen.”[29] Ist damit nicht die Fiktion eines alles umspannenden Wahrheitsministeriums, wie im Roman George Orwell in “1984” ausführt, auf erschreckende Weise dabei, Wirklichkeit zu werden?

Diese “Lerngemeinschaft” umfaßt neben dem Gesundheitswesen vor allem aber auch das Militär. “Ein Sieg der Technologie. Daran denken die meisten Menschen, wenn sie sich an den Golfkrieg von 1991 erinnern.”[30] Wie sollte nach Gates nun “moderne Technologie im Kampfeinsatz” aussehen? Heutzutage arbeitet ein Pilot mit einem “Laptop, in dem digitale Landkarten der ganzen Welt, digitalisierte Abbildungen, aktualisierte Daten des militärischen Geheimdienstes und ein für Militärflieger entwickeltes elektronisches Zeichnenprogramm abgespeichert sind.”[31] Der Einsatz PC-gestützter Flugplanung mittels des Programms FalconView “kann den Unterschied zwischen einem erfolgreichen und einem vergeblichen Einsatz ausmachen. (…) Mit dem größeren Grad an Präzision können neue Flugzeugtypen wie der B-2 Bomber mit FalconView sogar 16 Ziele bei einem einzigen Einsatz angreifen, und diese Fähigkeit rettet gleichermaßen Menschenleben und spart Geld. ‘Das amerikanische Volk ist nicht bereit, auch nur einen einzigen Gefallenen zu akzeptieren’, sagt der für das FalconView-Projekt verantwortliche Lieutenant Colonel (…).”[32] Seitens der NATO nannte man im Kosovo-Krieg die Vernichtung von Menschenleben, die sozusagen “nebenbei” anfielen, einfach “Kollateralschaden”. Es geht offensichtlich auch für Gates nicht mehr um die Frage, Kriege zu verhindern, sondern darum, sie technisch effizient führbar zu machen. “Ein weiterer interessanter Aspekt einen digitalen Militärwesens ist seine Fähigkeit, das Lerntempo dramatisch zu steigern. Die Air Force muß nicht mehr drei Kriege führen, Hunderte von Flugzeugen und Tausende von Soldaten opfern, um zu erfahren, welche Methoden und Taktiken erfolgreich sind.”[33] Eine perverse Logik: “Rechtzeitig erteilte Befehle könne viele Leben retten. Stellen Sie sich einen Einsatz vor, bei dem ein Jagdflugzeug oder ein Bomber an einem Ort geschickt wird, der nur mit einem achtstündigen Flug erreichbar ist.” Fällt einem da nicht Eurasien ein, von dem Brzezinski in seinem Buch “Die einzige Weltmacht” spricht? Neben dem Internet spielt die kleinere Variante, das Intranet für die Schlachtfelder der Zukunft eine wesentliche Rolle. Wen wundert es, daß handelsübliche PC’s, die “in speziellen stoßfesten und wasserdichten Behältern verwahrt werden” für die Soldaten im Schlachtfeld ein taktisches System darstellt, welches aus FalconView und dem Betriebssystem Windows CE für tragbare Computer heraus entwickelt wurde. Die Spezialeinheiten, die U.S. Marines “haben das Handheld-Schlachtfeldsystem bei großangelegten Übungen und Kampfszenarien erprobt.”[34]

Klar scheint für Gates zu sein: “In Anbetracht sinkender Militärbudgets, der Wahrscheinlichkeit weiter Konfliktherde auf der ganzen Welt und des Unwillens der amerikanischen Öffentlichkeit, hohe Verluste zu akzeptieren, setzen die Vereinigten Staaten auf Technologie, um kriegerische Auseinandersetzungen zu ihren Gunsten zu entscheiden. Technologie bedeutet nicht nur intelligente Waffen. Es bedarf auch intelligenter Soldaten.”[35] Gates spricht dabei vom Feldherren, der “als erster Angriffsstrategien entwickeln (muß)”. Das entspricht einem sozialdarwinistischen Wirtschaftsdenken des Fressen und Gefressenwerdens, wenn es weiter heißt: “Auch die Wirtschaft und besonders die Informationstechnologie können für das Militär von Nutzen sein. Das Entwerfen von Informationsprozessen, um organisatorische Ziele zu unterstützen sowie die Nutzung des Informationsflusses, um einzelnen Personen zu neuen Fähigkeiten zu verhelfen, sind effektive Ziele im Hinblick auf den operativen Kontext und die Situation auf dem Schlachtfeld. (…) Das Pentagon startete eine Strategie der ‘zweifachen Verwendung’, um den militärischen und den zivilen Nutzen der gleichen technologischen Basis auszunutzen.” Das bedeutet beispielsweise “Investitionen in zivile Technologien” und “die Herstellung kommerziell und militärisch verwendbarer Geräte mit denselben kostengünstigen Produktionskapazitäten.”[36] Zusammen mit der satellitengestützen Lokalisierungstechnik GPS (Global Positioning System) kann weltweite Kontrolle auch über den Anbau in der Landwirtschaft ausgeübt werden.

Mehr noch: Ein Gesundheitswesen, so Gates, kann nur nach Marktgesichtspunkten geführt werden. Das Modell der ‘verwalteten Pflege’ – Vergütungen nach Fallpauschalen – soll künftig, ebenfalls vernetzt über Windows- und Internet-Technologie, in Verbindung mit dem GPS schnelle und effiziente Hilfeleistung garantieren. “Es erleichtert auch Rückerstattungen, da den Versicherungsunternehmen umfangreiche Dokumentationen zur Verfügung stehen. Weil alle Daten über die Versorgung der Patienten digital erfaßt werden, kann das Krankenhaus Prüfprotokolle führen und ausführliche Management-Berichte anfertigen.”[37] Es wird als eine Frage des Überlebens von Krankenhäusern dargestellt, wenn “sie nicht in digitale Informationssysteme investieren, mit denen sie Daten erfassen und analysieren können. “Auch hier finden wir wieder den fließenden Übergang zum militärischen Bereich. “Die U.S. Air Force ist führend bei der Nutzung von Datensammlungen und Analysen, um ihre Streitkräfte in Übersee ärztlich zu überwachen und vor möglichen medizinischen Gefahren zu schützen.”[38] Das Ziel, so Gates weiter, liege “im ‘Schutz der Streitkräfte’ – um die Militärs in die Lage zu versetzen, rasch auf einen chemischen oder biologischen Angriff zu reagieren.” Es geht um die “Analyse langfristiger medizinischer Entwicklungen für häufig an vielen Orten der Welt eingesetztes militärisches Personal”, was auch ein “gutes Beispiel für zivile Anwendungsmöglichkeiten” liefere. “Mit digitalen Aufzeichnungen werden wir in der Lage sein, Krankheiten in einer Vielzahl von Bevölkerungsgruppen zu studieren, um langfristige Korrelationen im Hinblick auf Umgebung, genetische Disposition, Alter und Geschlecht zu entdecken, ohne dabei spezialisierte Studien durchführen zu müssen.”[39] Damit ist die “Integration”, genauer gesagt, die umfassende Kontrolle aller Bereiche des gesellschaftlichen Lebens vollzogen und medizinische Forschung und Behandlung könnte sich nur auf solche Erkrankungen richten, die als “ernsthaft” und erfolgreich behandelbar eingestuft werden. Damit werden natürlich auch selektivierend wirkende Maßnahmen einzelnen Gruppen oder Ethnien gegenüber praktikabel gemacht. Militärischer und ziviler Bereich werden dabei immer mehr miteinander vernetzt und zu einer Art Kampfeinheit verbunden.

Dabei gehört die systematische Ausspionierung von E-Mails sowohl im privaten wie im industriellen Bereich durch die USA in Europa längst zum Alltag, der Schaden durch die US-Wirtschaftsspionage wird mit 40 Milliarden Mark angegeben: “Die US-Giganten Microsoft, Netscape und Lotus statten ihre Software für den Export schon so aus, daß sie dem US-Geheimdienst Zugriff auf E-Mails ermöglicht”, so Franck Leprevost, einer der Autoren des vom Europa-Parlament in Auftrag gegebenen Reports.[40]

Auch hier lohnt es sich, den entsprechenden gedanklichen Hintergrund eines Bill Gates etwas genauer aufzurollen, muß “elektronischer Dialog” doch wohl eher mit Propaganda übersetzt werden. Enthusiastisch wird von Gates der Name Sergej Eisenstein gepriesen: “Werden uns die nächsten zehn Jahre die (…) Eisensteins der Multimedia-Anwendungen bescheren?”[41] Nach Friedrich von Zglinickis Werk “Der Weg des Films” hatte der Sowjetfilm in erster Linie die “proletarische Revolution”[42] zum Thema: Eisensteins Filme werden dabei aus offensichtlich revolutionär-totalitärer Sicht verharmlosend als “realistische Tatsachenkompositionen” bezeichnet. Ein anderer sowjetischer Fanatiker der Filmmontage, Pudowkin, entlarvt in seiner Selbstbespiegelung den menschenverachtenden Kern dieser Sicht: “Der Mensch, der aufgenommen wird, ist nur Rohmaterial für die zukünftige Komposition seiner Gestalt im Film, bewirkt durch die Montage. (…) Der Wille, von der Leinwand aus Gedanke und Erregung dem Publikum durch Montage zu suggerieren, ist von entscheidender Bedeutung (…)”[43]. Die Propagandaabsicht der Sowjets und das marxistische Menschenbild vom kollektivierten Menschen wird deutlich, wenn davon die Rede ist, daß keine “Individualmenschen, vielmehr lediglich ‘Menschenmaterial'” benutzt wurde. Man beachte, daß wir uns im stalinistischen Abschnitt des totalitären Gebildes Sowjetunion befinden, in dem Eisenstein “Professor für Filmregie” am Staatlichen Filminstitut in Moskau wurde. Eisensteins filmtechnische Arbeit ist nicht von seinem politischen Auftrag zu trennen und es stellt sich zunehmend die Frage, wofür also Bill Gates eigentlich steht?

Gates’ Vorstellung einer Konstruktion von Wirklichkeit widerspricht jedoch nicht seiner offensichtlichen Propaganda für ungezügelte Marktmacht – und darum scheint es zu gehen: Die Erringung von Machtmonopol und globaler Organisation der Welt, in der möglicherweise noch zugelassene, nationale Parlamente lediglich der verlängerte Arm einer Weltregierung sind. Hören wir dazu noch einmal Bill Gates: “Wie alle Mittler und Makler in der neuen elektrischen Welt werden auch die politischen Repräsentanten ihre Existenzberechtigung nachweisen müssen. Der Information Highway wird sie stärker denn je ins Rampenlicht rücken. (…) Der Tag, an dem ein Abgeordneter eine Million E-Mail-Nachrichten erhält oder auf seinem Pieper ablesen kann, welche Ergebnisse eine vor fünf Minuten durchgeführte Umfrage unter seinen Wählern erbracht hat, ist gar nicht mehr so fern.”[44].

Schauen wir uns Bill Gates’ total vernetzte und kontrollierte Welt der Zukunft einmal an: “Der Information Highway wird alle nationalen Grenzen überwinden und zu einer Weltkultur oder zumindest einem regen Austausch von kulturellen Aktivitäten und Werten führen.”[45] Bedeutet “modern” künftig also die Abfütterung der Bürger mit Informationshäppchen per Internet von oben nach unten gemeint bzw. die “Neukonstruktion” der Wirklichkeit durch Multimedia? Dazu muß man auch wissen, daß Bill Gates die Copyrights an Kunstwerken von Museen und Sammlungen über die Gates-Firma Corbis erwerben ließ. Darüber hinaus erwarb Gates die Rechte an etwa 16 Millionen Fotos. Indem er die Firma Sygma aufkaufte, hat Gates nun die internationale Pressefotographie weitgehend unter Kontrolle und damit künftig bestimmen, welche Fotos gedruckt werden dürfen und welche nicht. Schließlich bestimmt bereits heute Microsoft – und damit Gates – “weltweit den Löwenanteil des Informationsflusses.”[46] Wollen wir das: Eine Weltregierung von Gnaden der USA, die zugleich Schöpfer und Kontrolleure einer Weltkultur des Tittytainment sind? Soll zukünftig der mehr oder weniger unverbindliche Austausch von e-mails den Verwandtenbesuch ersetzen, die blinkende Homepage das tröstende Gespräch zwischen Oma und Enkel und statt strukturierter fachlicher aber auch zwischenmenschlicher Anleitung durch den Lehrer die Perry Rhodan-Fansite besucht werden? Microsoft-Chef Bill Gates sagt es offen: “Um Freunde und Verwandte zu sehen oder Spiele zu spielen, braucht man nicht jedesmal wegzufahren.”[47]

Was unserer Welt dringend fehlt, ist die Förderung der Familie und des Mitgefühls der Menschen untereinander, die echte mitmenschliche Anteilnahme etwa am Schicksal anderer Völker. Statt dessen wird das “Durch-die Welt-klicken” als Surrogat all dessen propagiert.

“Das GLOBE-Projekt – Global Learning an Observations to Benefit the Environment (globales Lernen und Beobachten zugunsten der Umwelt) – wird vom US-Vizepräsidenten Gore gefördert. Grundschüler sollen hierbei in internationaler Zusammenarbeit wissenschaftliche Informationen über die Erde zusammentragen. Durch dieses Sammeln der Daten und das Betrachten der zusammengesetzten Bilder haben Kinder aus vielen Ländern eine schöne Gelegenheit, etwas über weltweite Zusammenarbeit, Kommunikation und Umweltprobleme zu lernen.”[48]

Es ist erschreckend: Ob im Gesundheitswesen, in der Familie, der Schule oder im Militär – überspitzt formuliert kann per Mausklicks über Lebenswege, Leben und Sterben selbst ganzer Nationen entschieden werden. Den konkreten Mitbürgern werden gewachsene regionale Beziehungen in ihrer kulturellen Vielfalt der erlebbaren Ausdrucksformen, aber auch historischen Verwurzelungen buchstäblich aus den Händen gerissen, Demokratie als Gestaltung und persönliche Teilhabe auf allen Ebenen des gesellschaftlichen Lebens wird zum Anhängsel an das digitale „Nervengeflecht“ frei nach Gates herabgewürdigt.


[1]     Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht Amerikas Strategie der Vorherrschaft. Frankfurt am Main, 1999, S. 46

[2]     Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht Amerikas Strategie der Vorherrschaft. Frankfurt am Main, 1999, S. 47f

[3]     Werner Glogauer, Videofilm-Konsum der Kinder und Jugendlichen, Bad Heilbrunn 1989, S. 97

[4]     Kosovo-Krieg und Interesse, E. Schmidt-Eenboom. In: Bittermann/Deichmann, Wie Dr. Joseph Fischer lernte, die Bombe zu lieben. Berlin 1999, S. 99

[5]     “Virtuelle Zockerrunden”, In: c’t 2000, Heft 2, S. 101

[6]     “Virtuelle Zockerrunden”, In: c’t 2000, Heft 2, S. 103ff

[7]     S. Huntington zit. in: Zbigniew Brzezinski, Die einzige Weltmacht Amerikas Strategie der Vorherrschaft. Frankfurt am Main, 1999, S. 54

[8]     Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 11

[9]     Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 18

[10]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 15

[11]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 14

[12]    Hans-Peter Martin/Harald Schumann, Die Globalisierungsfalle. Reinbeck bei Hamburg 1998, S. 315

[13]    Vgl. Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 152

[14]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 390

[15]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 105

[16]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 160

[17]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 159

[18]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 158

[19]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 161

[20]    Hans-Peter Martin/Harald Schumann, Die Globalisierungsfalle. Reinbeck bei Hamburg 1998, S. 167

[21]    Hans-Peter Martin/Harald Schumann, Die Globalisierungsfalle. Reinbeck bei Hamburg 1998, S. 168

[22]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 430

[23]    Hans-Peter Martin/Harald Schumann, Die Globalisierungsfalle. Reinbeck bei Hamburg 1998, S. 143

[24]    Die ganze Ignoranz auch den Ergebnissen der entwicklungspsychologischen Forschung gegenüber wird daran deutlich, wenn Gates unter anderem behauptet: “Schüler mit Lernproblemen profitieren häufig mehr von Computern als bessere Schüler. … Computer beeinträchtigen keineswegs die traditionellen Fertigkeiten.” a.a.O. S. 424

[25]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 419

[26]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 423

[27]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 423

[28]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 115

[29]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 419

[30]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 393

[31]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 395f

[32]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S, 397

[33]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 398

[34]    Vgl. Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 400ff

[35]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 403

[36]    Vgl. Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 404f

[37]    Vgl. Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 365

[38]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 368

[39]    Bill Gates, Digitales Business, Wettbewerb im Informationszeitalter. München 1999, S. 370f

[40]    “Spione werten E-Mails aus”, Reutlinger General-Anzeiger, 21.2.2000

[41]    Gates, Bill. Der Weg nach vorn. Hamburg 1995, S. 197

[42]    Vgl. Friedrich von Zglinicki. Der Weg des Films. Berlin 1956, S. 538ff

[43]    Zit. nach: Friedrich von Zglinicki. Der Weg des Films. Berlin 1956, S. 542

[44]    Gates, Bill. Der Weg nach vorn. Hamburg 1995, S. 392f

[45]    Gates, Bill. Der Weg nach vorn. S. 379

[46]    Vgl. “Der Herr der Welt zum Gucken”. In: Bunte, Nr. 28/99, S. 45

[47]    Gates, Bill. Der Weg nach vorn. Hamburg 1995, S. 227

[48]    Gates, Bill. Der Weg nach vorn. S. 294f

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.